Wochenglück-Rückblick 28112020

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Home-Schooling mit dem Jüngsten
Weckerl-Nachschub für die hungrige Meute
Früchtebrot
Einen wunderbaren ersten Advent wünsche ich euch!

Selbst gebackenes Brot OHNE Germ/ Hefe

Selbst gemachtes Brot ist einfach herrlich. Nicht nur der Geschmack, nein – vor allem der Duft, der durchs ganze Haus zieht, ist kaum zu überbieten.
Während des ersten Lockdowns im Frühjahr war überall Germ (Hefe) knapp, da hab ich wieder begonnen, selbst Sauerteig anzusetzen.

Das Ganze ist eigentlich nicht schwierig, man braucht vor allem eins: Zeit. Sauerteigbrot kann ich nicht spontan machen, ein bißchen Vorlaufzeit benötigt man einfach.

Sauerteig-Ansatz

Tag 1: 100 g Roggenmehl mit 100 ml lauwarmem Wasser verrühren – am besten macht man das in einem größeren Schraubglas (mindestens 1 Liter – mir ist ein 780-ml-Glas nämlich schon mal übergelaufen). Das Glas deckt man ab (ich leg immer eine Stoffserviette lose drauf) und lässt es über Nacht in der Küche stehen.

Tag 2, 3, und 4: Zu dem Gemisch im Glas an jedem Tag je 100 g Roggenmehl und 100 ml lauwarmes Wasser dazugeben, immer wieder abgedeckt über Nacht stehen lassen

Am 4. Tag ist der Sauerteig verwendbar.

Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4: fertiger Sauerteig

Er sollte leicht säuerlich riechen.

Und nun geht’s los mit dem Brot:

Am Abend des 4. Tages 20 g von dem Sauerteig mit 250 ml warmem Wasser und 200 g Roggenmehl in einem hohen Gefäß mit einer Gabel leicht verrühren. Zugedeckt in der Küche ruhen lassen. Außerdem 50 g Brot (beliebiges Stück, das man halt zur Hand hat) in Brösel reiben und mit 100 ml kaltem Wasser in einer Schüssel verrühren. Die Schüssel über Nacht im Kühlschrank abgedeckt stehen lassen – das ist das sogenannte Quellstück.

Links der vorbereitete Sauerteig, rechts das Quellstück

Am nächsten Morgen:

Den vorbereiteten Sauerteig mit 100 ml kaltem Wasser, dem Quellstück, 200 g Weizenmehl, 150 g Roggenmehl, 3 TL Salz, 3 TL Brotgewürz und 10 g Öl gut verrühren (verkneten). Der Tag ist eher klebrig. In einer großen Schüssel zugedeckt ca. 30 min ruhen lassen.

Danach auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und einen Laib formen. Der Teig ist nun nicht mehr ganz so klebrig, ich schlage einfach alle vier Seiten zur Mitte und forme den „Klumpen“ dann rund. Den Laib lege ich mit dem Schluß (die Seite, die nach dem Formen oben ist und die nicht so schön ist) nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen. Mit einem Geschirrtuch zudecken und warm (ich lass es in der Küche stehen, da hat es so ca. 24°C) ungefähr drei Stunden gehen lassen.

Ca. 40 min vor Ende der Gehzeit das Backblech mit Backpapier belegen, ins Backrohr schieben und auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Gleichzeitig auch eine feuerfeste Schale (Edelstahl,…) mit Wasser befüllen und auf den Boden ins Backrohr stellen (zum sogenannten Schwaden).

Nach der Gehzeit den Teigling aufs Blech stürzen, in das Wassergefäß im Backofen noch einmal ca. 50 ml kaltes Wasser gießen (Vorsicht!! Heiß!!) und sofort die Tür des Backofens schließen. Dadurch entstehen Dampfschwaden, die wollen wir ja nicht entwischen lassen. 😉

Das Brot nun 10 min bei 250°C anbacken, dann die Backofen-Tür öffnen, der Dampf entweicht – Vorsicht!. Tür wieder schließen und die Temperatur auf 210°C herunterschalten. Das Brot nun ca. 30 min backen. Ich lege nach 15 min ein großes Stück Alufolie auf den Laib, damit er nicht zu dunkel wird.

Falls ihr es schafft, dann das Brot auskühlen lassen und genießen!!

Wir essen meist schon das warme Brot, weil wir es einfach nicht erwarten können.

Mit diesem Beitrag verlinke ich mich zur Blogparade auf:

www.einfachnachhaltigbesserleben.blogspot.com

Wochenglück-Rückblick 14112020

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Heiliger Martin – heuer ohne Martinsfest oder Laternenumzug – wir haben die Kindergarten-Laterne unseres Jüngsten hervorgesucht und daheim dem Heiligen Martin gedacht

Die ersten Lebkuchen werden bei uns traditionell zum Martinsfest gebacken…die Kinder sind von klein auf mit Feuereifer immer dabei…mittlerweile bin ICH nur noch Zuseher 🙂

Dekosterne für Weihnachten gebastelt…ganz einfach nach dieser Anleitung: https://www.facebook.com/landfrauenkueche.br/videos/2653512441628575

Wochenglück-Rückblick 07112020

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Den Butternusskürbis habe ich diese Woche aus dem Keller geholt – der ist vom Vorjahr!!!! Daraus gezaubert hab ich: Kürbis-Risotto, Kürbis-Muffins, Gemüsepfanne, gegrillter Kürbis

Zwei neue Häkelprojekte in den Startlöchern: links eine Haube, rechts ein winterwarmes Dreieckstuch

Das erste Weihnachtsbuch der Saison…ich freu mich schon!!

Wochenglück-Rückblick 31102020

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Unser Jüngster hat mit seinen Freunden stundenlang Wichtelhäuser im Wald gebaut – bei der anschließenden Führung war er ganz stolz! 🙂

Mein Schultertuch/ Schal ist fertig! Ich liebe die zarten Farben…

Unsere Vitrine brauchte dringend eine Aufräumaktion…von diesen Schätzen trenne ich mich noch endgültig – ein gutes Gefühl!

Happy Birthday, sweet 16!

Diese Woche gab es so viele schöne Momente, und daran will ich mich die nächste schwierige Zeit erinnern – dass es trotz allem Lichtblicke gibt!

Bleibt gesund!

Wochenglück-Rückblick 24102020

Was hat mich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Tatsächlich gibt es auf meiner Kamera diese Woche nur ein einziges Foto – eins, dass meine Schwiegermutter gemacht hat, kurz bevor wir aufgebrochen sind zur Erstkommunion unseres Jüngsten.

Diese Woche war vollgepackt mit Arbeit, der Herbst ist bei uns immer sehr arbeitsintensiv. Die Erstkommunion am Sonntag war daher noch einmal ein Tag zum Krafttanken – es war, trotz aller Auflagen, ein wunderbares Fest – auch mit ein bißchen Wehmut verbunden, weil nun auch unser letztes Kind schon so groß ist.

Danke an alle, die diesen Tag so würdevoll und festlich wie möglich gestaltet haben, danke auch an Ines von Kerzen & mehr, die uns eine so tolle Kerze gezaubert hat!

Wochenglück-Rückblick 17102020

Was hat mich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Das kleine Kätzchen wurde am frühen Morgen von meiner Tochter an der Bushaltestelle gefunden…zwei Tage später konnten wir es den glücklichen Besitzern wieder zurückgeben – wir hätten es sehr gern behalten 🙂

Mein Tuch wächst und wächst…vielleicht wird es heute noch fertig
Ich liebe Marmor-Gugelhupf und hab mir deshalb selbst eine Freude gemacht
In Fotos vom Vorjahr gestöbert und mich an diesen herrlichen Tag erinnert!

Wochenglück-Rückblick 10102020

Was hat mich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Sommerliche Eindrücke auf der einen Seite – Herbst auf der anderen Seite

Winterzwiebel im Erdäpfeltrog gesteckt…und die Überraschungs-Kartoffelpflanze darf noch drinnen bleiben 🙂
Die letzten Sommergemüse aus dem Hochbeet geerntet – jetzt sind nur noch die Herbst-/ Winter-Gemüse draußen
Ein Schläfchen am Nachmittag…wie herrlich 🙂
Ich werde alt 😀 – Dahlien waren für mich immer „Altweiber-Blumen“ – jetzt LIEBE ich sie

Einfache Seife selber sieden

Unser 6-Personen-Haushalt verbraucht relativ viel Seife im Laufe des Jahres. Nun ist es ja nicht so, dass Seife ein teures Luxusgut ist, das wir uns nicht leisten können. In unserem Haus wird aber das Selbstversorgen groß geschrieben, daher wollte ich auch unsere Seife einmal selbst machen.

Ich hab mir ein Buch besorgt, im Internet recherchiert…aber ehrlich gesagt, war ich anscheinend zu blöd und auch zu ängstlich, um mir da was Gescheites herauszulesen. Und so wie bei vielen Dingen wird etwas gleich einfacher, wenn man zusieht und mitmacht. Als daher vor zwei Jahren ein Seifensiede-Kurs an der Schule meiner Tochter ausgeschrieben wurde, habe ich mich angemeldet und war begeistert. Noch immer bin ich äußerst vorsichtig und habe einen Heidenrespekt vorm Seife sieden, aber „unmachbar“ find ich es nicht mehr.

Eins vorweg: Beim Seife sieden arbeitet man mit einer hochkonzentrierten Lauge und daher sollte man auch selbst HOCHKONZENTRIERT sein!! Also: Kinder, Haustiere, Ehemänner und sonstige Störfaktoren bitte vorübergehend entfernen 🙂

Weil mir das Lebensmittel Milch ja sehr wichtig ist, machen wir natürlich Milchseife. Man braucht dazu:

340 g Pflanzenfett (zB Rama), 340 g Kokosfett, 227 g Öl (Oliven-, Raps-, Sonnenblumen-), 50 g Bienenwachs, 280 g Milch, 127 g Natronlaugeplätzchen (Natriumhydroxid peruförmig ACM –> erhält man in der Apotheke)

Außerdem verwende ich: einen großen Topf, Schneebesen und Kochlöffel aus Plastik, einen kleinen Eimer, ein altes Eiscreme-Schachterl zum Abwiegen der Natronlaugeplätzchen, eine Waage, ein Thermometer, Gummihandschuhe, Mundschutz, Silikonformen (Kastenform, Sterne, Herzen…es gibt unendlich viele Möglichkeiten)

Die festen Fette, das Öl und das Bienenwachs auf kleiner Flamme im Topf erhitzen (bei mir ist die höchste Stufe 9, ich schalte auf 5)

In den kleinen Plastikeimer die Milch geben, die Natronlaugeplätzchen (ist eigentlich mehr so ein Granulat) mit dem Schneebesen einrühren, kräftig rühren und ACHTUNG: die aufsteigenden Dämpfe NICHT einatmen!!! Das Gemisch wird ziemlich heiß, ca. 80-90°C

  • Wenn das erhitzte Fett-Bienenwachs-Gemisch und die Natron-Milch-Mischung die gleiche Temperatur haben (sollte 50-60°C sein), dann vorsichtig die Natronlauge in die Mischung im Topf einrühren. Auf keinen Fall umgekehrt, das würde eine heftige chemische Reaktion auslösen!!
  • Gelegentlich umrühren, bis die Masse zu Stocken beginnt.
  • Wer mag, der kann nun unter kräftigem Rühren einige Tropfen ätherisches Öl (ca. 20), Kräuter oder Blüten dazugeben.
  • Das Gemisch (Konsistenz wie Pudding) in die Formen füllen, ein wenig antrocknen lassen und mit einem Geschirrtuch abdecken
  • 24 Stunden ziehen lassen, danach aus den Formen nehmen und ca. 4 Wochen zugedeckt reifen lassen. Falls du eine Kastenform nimmst, dann solltest du den Seifenbarren vor Ablauf eines Tages in Stücke teilen, weil er sonst zu fest wird.

Ich verwende keine Kräuter oder Blüten mehr, das hab ich nur beim ersten Mal gemacht, allerdings hat mich beim Benützen der Seife dann das ganze Grünzeug im Waschbecken gestört :-).

Diesen Beitrag verlinke ich zu

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Wochenglück-Rückblick 03102020

Was hat mich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stelle ich mir nun jedes Wochenende. Nach einer Idee von Fräulein Ordnung zeige ich 4 – 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 – 2 Sätze dazu.

Beim Waldspaziergang eine kleine Schönheit entdeckt 🙂
Kuchenglück – Apfelmusschnitte (gefühlt die vierunddreißigste 😀 )
Ein herbstlicher Blütenkranz von meiner ältesten Tochter gefertigt ❤
Mein Tuch macht Fortschritte…