Spitzwegerich-Hustensaft

Mein netter Nachbar hat mir von einem seiner Spaziergänge Spitzwegerich-Blätter mitgebracht. Zu meiner Freude von einer ungedüngten Wiese, einem richtigen Sonnenhang sogar!

Spitzwegerich-Hustensaft ist von den vielen verschiedenen Hustensäften, die ich für uns selber mache, der beliebteste bei meinen Kindern – er schmeckt auch wirklich am besten.

So wird er bei uns hergestellt:

3-4 Handvoll Spitzwegerich-Blätter (ich hab sie dieses Mal gewogen – ca. 180 g waren das), 1 kg Wasser und 1 kg Zucker, 1 Stamperl (also 2 cl) Rum – den kann man auch weglassen, ich weiß aber nicht, ob der Saft dann auch so gut haltbar ist.

Wasser und Zucker aufkochen und solange rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

1.FotoHustensaft

Spitzwegerich-Blätter grob hacken und in das Zuckerwasser geben, bei niedriger Temperatur 30 min köcheln lassen.

Blätterkochen

In dieser Zeit sterilisiere ich gleich immer die Flaschen zum Abfüllen im Backrohr.

Danach durch ein Sieb und ein Tuch abseihen und den Rum dazurühren.

AbseihenHustensaft

In die vorbereiteten Flaschen abfüllen und kühl und dunkel lagern. Wenn eine Flasche geöffnet wurde, dann im Kühlschrank aufbewahren.

Spitzwegerich-Hustensaft

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Erste Gartenschätze

Eine meiner vielen Lieblingsschwägerinnen hat mir 3 kg Rharbarber geschenkt…da unsere Staude im Garten heuer sehr schwächelt, hab ich mich riesig gefreut.

ICH LIEBE RHARBARBER!!

Einen kleinen Teil hab ich gleich in „Sofort-Genuss“ umgewandelt und in einer wirklich „sauguten“ Torte nach diesem Rezept verarbeitet.

Rharbarbertorte

Danach hab ich fleißig die Stangen in Stücke geschnitten und daraus Sirup gekocht.

RharbarberSaft1

Einfach 1,5 kg Rharbarber in dünne Scheiben schneiden und mit 1 kg Zucker vermischen. Das Ganze hab ich eine Stunde stehen gelassen und dann gemeinsam mit 550 ml Wasser und dem Saft einer Zitrone aufgekocht. 30 min hat das so vor sich hingeköchelt und einen eher schaurigen Geruch in unserer Küche verbreitet :-).

Rharbarbersaft2

Das Gematsche durch ein Sieb gegossen und den Saft nochmals aufgekocht. In Flaschen abgefüllt wartet der Sirup jetzt auf laue Sommernächte auf der Terasse, wo er dann mit Prosecco vermischt meine Abende versüssen darf.

Rharbarbersirup

Da danach immer noch Rharbarber übrig war, habe ich beschlossen, den Genuss zu verlängern und hab den Rest einfach eingefroren – für Frühlingsstimmung mittels Kompott oder Kuchen im Winter.

Rharbarbereinfrieren

Ich verlinke meinen Beitrag wieder zu Einfach nachhaltig besser leben.

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Baguette selber backen

Im Winter bin ich, so kommt es mir zumindest vor, ständig am backen. Kaum ist ein frischer Laib Hausbrot aus dem Ofen gekommen, ist das Toastbrot aus. Die Vintschgerl verschwinden noch heiß vom Blech in hungrigen Kinder-(und Männer-)mündern und auch um die diversen Kuchen ist ein G’riß, als würde uns eine Hungersnot bevorstehen.

Irgendwie schmeckt in der kalten Jahreszeit das selbstgebackene (am besten noch warm) am allerbesten.

Einige Zeit habe ich verschiedene Baguette-/ Weißbrot-Rezepte ausprobiert, war aber nie richtig glücklich damit. Beim  einem Rezept wurde mehr ein Fladen als ein Baguette draus, das andere hatte eine Konsistenz wie Kaugummi, wieder ein anderes Brot wurde nicht richtig braun.

Aber…tah tah…ich hab eins gefunden, dass uns schmeckt und – was noch viel wichtiger ist – auch sehr einfach geht:

Ihr braucht für drei Baguette:

1 kg Mehl, 1/2 Würfel Germ, 20 g Salz, 20 g Butter, 300 g Milch, 300 g warmes Wasser

Mehl und Salz vermischen, Germ hineinbröckeln. Butter im warmem Wasser ein wenig anschmelzen lassen, gemeinsam mit der Milch zur Mehl-Mischung geben.

teig1

10 min gut kneten.

teig2

Dann mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 min ruhen lassen. Dann sieht das so aus:

teig3

Teig in drei gleich große Stücke teilen und Baguettes formen. Ich hab unter ein Teigstück eine halbe Zwiebel und 100 g Speck geknetet:

speckundzwiebel

Die drei Baguettes auf ein Backblech legen und nochmals 10 min rasten lassen.

aufblech

Danach mit einem scharfen Messer einschneiden, mit Wasser besprühen und mit Mehl bestäuben.

eingeschnitten

Bei 210 °C (Heißluft) für 20 min in den Ofen schieben (mittlere Schiene)

baguettefertig

Das Baguette ist herrlich flaumig und höchstwahrscheinlich ratzfatz weg :-).

baguettegeschnitten

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Bodylotion selbstgemacht

Gerade im Winter ist meine Haut ziemlich trocken. Nach dem Duschen ist es immer besonders schlimm, da jucken vor allem meine Oberarme heftig.

Da ich bis jetzt noch keine Lotion gefunden habe, die NICHT in einem Plastikbehälter verpackt ist, habe ich nun übers Selbermachen gerichtet.

Ihr braucht dazu:

35 g Kokosöl

35 g Sheabutter

25 g Öl (Mandel-, Sesam-, Olivenöl oder so wie ich: Rapsöl)

eventuell ein paar Tropfen ätherisches Öl

zutatenlotion

Die verschiedenen Fette im Wasserbad schmelzen bzw. erwärmen.

lotionwasserbad1

Danach von der Herdplatte nehmen und eventuell für den Duft ein ätherisches Öl nach Geschmack dazugeben. Ich hab diesmal gar nichts verwendet, weil ich den Geruch vom Kokosöl in Kombination mit der Sheabutter gern mag.

lotiongeschmolzen

Das Glas mit der Flüssigkeit am besten über Nacht kühlstellen (zB im Kühlschrank).

So sieht das Ganze dann danach aus:

lotionfest

Eine Weile bei Zimmertemparatur stehen lassen und dann einfach mit einer Gabel luftig aufschlagen.

lotionfertig

lotionfertig2

Die Menge Lotion reicht bei mir für 3 x eincremen des ganzen Körpers. Ich hab noch nie eine größere Menge hergestellt, da ich nicht weiß, wie lange das Ganze dann haltbar ist. Wer die Lotion im Kühlschrank aufbewahrt könnte sicher welche auf Vorrat machen.

Die Creme zieht rasch ein und hinterlässt auch keinen fettigen Film auf der Haut.

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Kalender-Upcycling

Den ersten Tag im Jahr nutze ich immer dazu, meine diversen Kalender durchzugehen, umzuhängen, aufzustellen,…

Und jedes Jahr finde ich es schade, dass die ausgedienten Exemplare im Altpapier landen sollen. Heuer habe ich den Nachmittag dazu genutzt, aus den Kalendern von 2016 neue Dinge zu basteln.

upcycling1

Ich habe geschnippselt, geklebt und gefaltet und eine bunte Vielfalt an „neuen – alten“ Schmuckstücken geschaffen :-).

alles

Entstanden sind Klappkarten und Lesezeichen…

postkarten

Postkarten…

notizheftchen

…und kleine Notizheftchen, von denen ich zwei bereits an meine Töchter abtreten musste.

Alles in allem hatte ich einen vergnüglichen Nachmittag und kann mich weiterhin an meinen „alten“ Kalendern erfreuen. Und…ich habe heuer wirklich für jeden Anlass die passenden Glückwunschkarten :-).

Diesen Beitrag reiche ich bei Einfach nachhaltig besser leben ein.

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Joghurt selbermachen ohne Joghurtbereiter

Eigentlich ist Joghurt im Pfandglas überall zu bekommen…Müll fällt also nicht direkt an. Allerdings macht es mir Freude, selbst Dinge herzustellen, vor allem dann, wenn man wie wir, Milch beinahe unbegrenzt zur Verfügung hat.

Vor Jahren hab ich meinen Joghurtbereiter einer Freundin geschenkt, weil er bei mir die meiste Zeit ungenützt herumstand. Einen neuen wollte ich mir also auf keinen Fall kaufen – wäre nur Geldverschwendung gewesen.

Nach einigem Suchen bin ich in einem Buch auf eine so einfache Methode gestoßen, dass ich mich frage, warum das nicht jeder so macht.

Und so funktionierts:

Alles was man braucht ist folgendes: 750 ml Milch, 2 EL Joghurt (als Starter), Topf, Thermometer, Keramik-/ Porzellanschüssel, größere Schüssel (ich verwende immer eine aus Edelstahl)

joghurtzutaten

Die Milch zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und auf 43°C abkühlen lassen – jetzt im Winter stelle ich den Topf draußen aufs Fensterbrett – geht schneller.

43milch

In eine Keramikschüssel 2 EL Joghurt geben, die 43°C-warme Milch dazuschütten (vorher die Haut entfernen) und gut umrühren. Die Schüssel in eine größere Schüssel stellen und den Zwischenraum mit kochendem Wasser ausfüllen. Auf die Milch-/Joghurtschüssel einen Teller geben und alles in ein großes Badetuch einwickeln. In einem warmen Raum (ca. 20-22°C) ungefähr 4 Stunden stehen lassen – fertig! Wer festeres Joghurt möchte, einfach länger warten.

eingewickelt

Das fertige Joghurt kann man in Gläser füllen, es ist dann ein paar Tage tadellos im Kühlschrank haltbar.

joghurtfertig

joghurtimglas

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty Einfach nachhaltig besser leben teil.

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Sommerfreude

Ja, ja…des Bauern „drawigste“ (=stressigste) Zeit ist der Sommer…nachdem wir nun auch das Heu gut eingebracht haben, ist es nun soweit: die ersten Gartenschätze werden für den Winter haltbar gemacht…

Kirschpflücker
Mutiger Kirschenpflücker
Kirschen
Fertig zum Einfrieren…
Kirschkompott
Und ein bißchen Kompott…

Wochenmarkt

Die Früchte im Hintergrund hab ich vom Wochenmarkt…das war bevor unsere eigenen Kirschen reif waren…ich konnte einfach nicht widerstehen :-).

Das Sackerl im Vordergrund war eine meiner großen Freuden in der letzten Woche…Kaffee ohne Plastikverpackung ist ja schwer zu bekommen…zumindest bei uns am Land. Aber siehe da: eine freundliche Anfrage in der Eduscho/ Tchibo-Filiale, ob man mir die offenen Bohnen auch in meine mitgebrachte Tasche abfüllen könnte, wurde mit einem sehr netten „Ja“ beantwortet. Ich war ziemlich baff…das hatte ich nicht erwartet! Um so größer war meine Freude :-).

Marmelade
Die Marillen hab ich gleich zu Marmelade verarbeitet 😉

Nach der stressigen Erntewoche habe ich mir auch ein wenig Freizeit vergönnt…

Blumen
Den Strauß hab ich mir bei einem Sonntagsspaziergang zusammengeschustert…
Eis
Selbstgemachtes Eis von einer lieben Freundin – danke, Beate…einfach soooo gut 🙂
Katha
Den Sommer genießen…mein zweites Töchterlein kann das 🙂

Ich wünsche Euch eine schöne Woche…und viele Sommerfreuden!